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Nach der Familiengründung: Zeit für ein neues Auto


Nach der Familiengründung: Zeit für ein neues Auto Bild: © iStock.com/PhotoInc

Das Auto für die alltäglichen Herausforderungen des Familienlebens kann mehr sein als ein mauer Kompromiss zwischen PS-Bolide und kindersicherem Raumwunder. So ein Familienauto kann vor allem Spaß machen - sofern man sich denn für das richtige Modell entscheidet. Doch anhand welcher Kriterien trifft man diese Wahl am besten?

Viel Platz, gute Fahreigenschaften, ein hoher Sicherheitsstandard und möglichst geringe Anschaffungskosten: Selbst bei Sportwagen gibt es weniger Auswahl- und Ausschlusskriterien. Für die Familienmenschen spielen im Jahr 2014 zudem ökologische Gesichtspunkte und Ausstattungsdetails eine nicht gerade unerhebliche Rolle. Was letztere betrifft, geht es Vätern und Müttern nur sekundär um den Komfort, sondern in erster Linie um die Sicherheit der eigenen Familie. In diesem Zusammenhang raten die meisten Fachleute und Automobilexperten zu etwaigen Assistenzsystemen. Der eigentliche Fokus vieler Familien liegt aber auf dem finanziellen Aspekt. Nicht nur die Anschaffung, sondern vor allem die laufenden Kosten dürfen das Budget nicht zu stark beanspruchen. Auf vielen Internetportalen können Eltern Kfz-Versicherungen und Kredite vergleichen. Im besten Fall ist die Familienkutsche also auch eine echte "Sparbüchse".

Was den Kindern wichtig ist



Lange Autoreisen mit der ganzen Familie oder die alltäglichen Fahrten zum Kindergarten, zur Schule, zum Einkaufen oder Fußballtraining werden erst durch ein geräumiges, zuverlässiges Auto ermöglicht. Sitzen die Kinder trotz erhöhenden Kindersitzen sehr tief in einem Coupé-Fond, müssen sie sich recken, um überhaupt aus dem Fenster gucken zu können. Beinfreiheit ist ebenfalls ein wichtiges Thema. In der gestauchten Limousine wird es auf der Rückbank selbst für Kinderbeine eng, wenn vorne ein verhältnismäßig großer Mensch sitzt. Platz ist aber nicht nur aufgrund der Beinfreiheit wichtig - gerade auf langen Urlaubstouren muss im hinteren Teil des Wagens noch ein wenig Raum für Spiele, Bücher, Plüschtiere und sonstige Mittel zur Zerstreuung vorhanden sein. Pragmatismus ist auch bei der Wahl der Polster und Fußmatten angebracht. Umso einfacher sich selbige reinigen lassen, desto besser.

Der Aufbau des optimalen Familienautos



Wie sieht der optimale Familienwagen also aus? In welchen Modellen sehen die Fachleute Raumaufteilung und Sicherheit besonders gut vereint? In den Tests von Automobilclubs und Verbraucherinstitutionen legt man die Messlatte anhand der folgenden Kriterien an:

  • Die Ladekantenhöhe
  • Das Kofferraumvolumen
  • Die Flexibilität der Sitzsysteme
  • Der Zugang durch Türen und Klappen
  • Die verwendeten Materialien
  • Die Sicherheitsausstattung
  • Der Stauraum und die Ablageflächen in der Fahrgastzelle
Übrigens sehen Mini-Vans und Kombis nicht mehr aus wie anno dazumal. In Tests schneiden vor allem Modelle wie der Passat Variant oder der Touareg (eigentlich ein SUV, der nicht ein Familienwagen konzipiert wurde) des Herstellers VW besonders gut ab. Der A6 Avant von Audi gehört ebenfalls zu den momentan beliebtesten Autos junger Familien. Im Segment der günstigsten Neuwagen bietet Skoda das vielleicht beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Kommen: SUVs für die Familie


SUVs scheinen überhaupt neben den altbekannten Vans ganz vorn in der Bestenliste der familienfreundlichen Autos zu rangieren - wohl des Raumangebotes wegen. Der ADAC bescheinigt aber auch dem althergebrachten Kombi Tauglichkeit als Familienvehikel, da auch bei ihm in den meisten Fällen genügend Raum für Insassen und Gepäck vorhanden ist. Was den Kofferraum angeht, so müssen für Familien mit kleinen Kindern (die auch schon mal den Kinderwagen und/oder Tragetaschen im Auto verstauen müssen) mindestens 400 Liter Stauraum im Heck des Wagen vorhanden sein.




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